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Lawinenverschüttetensuche im Detail -Schlussplädoyer

Aktualisiert: Feb 27

Noch wichtiger als der gekonnte Umgang mit der Notfallausrüstung ist definitiv eine vernünftige Tourenplanung. Wer sich hier Mühe gibt und den entscheidenden Faktoren die nötige Aufmerksamkeit widmet, der/die kann mit einem guten Gewissen die Tour starten. Ein dementsprechend angepasstes Verhalten und die grundsätzliche Vermeidung eines Lawinenereignisses sollte oberste Priorität haben!

An nächster Stelle sollte jedoch dann ziemlich bald der Spaß an der ganzen Sache stehen! Denn, warum betreiben wir denn die ganze Gaudi? Genau, weil´s im Winter kaum etwas Schöneres gibt als die schneebedeckten Berge mit den Skiern oder dem Board zu erleben!

Es wurden nun in den vergangenen Beiträgen insgesamt drei Szenarien durchgespielt, die durchaus realitätsnah waren. Dem/der kreativen Leser:in fallen sicherlich noch andere Möglichkeiten ein, wie so ein Lawinenabgang mit Personenbeteiligung und die anschließende Verschüttetensuche aussehen können. Vielleicht ist das Repertoire an Lösungen jetzt jedoch größer.

Fakt ist jedenfalls, dass das Thema unter Berücksichtigung aller Faktoren meistens alles andere als trivial ist.

Nicht zuletzt deshalb betrachte ich es beim Skitourengehen und Freeriden als moralische Verpflichtung eines jeden Menschen, dass er/sie sich erstens mit dem Thema beschäftigt und zweitens auch eine STATE_OF_THE_ART- Ausrüstung mit sich führt!


Ich persönlich will mir niemals den Vorwurf machen müssen, ich hätte nicht alles Mögliche getan um jemanden zu retten. Und selbst wenn ich mit meinen Leuten alles richtig mache und einem Lawinenrisiko bestmöglichst aus dem Weg gehe, kann es immer noch passieren, dass ich unmittelbar Zeuge eines Lawinenunfalls werde. Dann macht es für mich keinen Unterschied, ob ich diese Person kenne oder nicht, dann möchte ich helfen können!